Rundreise Ecuador

Obwohl ein kleines Land, ist Ecuador unerhört vielfältig. Auf einer Rundreise durch Ecuador kann man von der Hochwüste in den Anden bis zum Dschungel und von der Großstadt bis hin zum Strandparadies zahlreiche verschiedene Reiseziele kennen lernen. Obwohl die Distanzen klein sind, sollte man mindestens zehn Tage Zeit einplanen.

Eine Rundreise durch Ecuador beginnt man am besten in der Hauptstadt Quito. Die Stadt, gelegen auf 2.800 Metern Höhe, besticht mit ihrer großen und gut erhaltenen Altstadt aus der Kolonialzeit. Viele Kirchen und Museen und ein reiches Kulturleben machen den Aufenthalt zu einer kurzweiligen Angelegenheit. Von Quito aus kann man gut den östlichen, zentralen und südlichen Teil Ecuadors durchreisen, um dann über die Pazifikküste und den Norden wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Südlich von Quito kann man den Nationalpark um den Vulkan Cotopaxi, den höchsten Gipfel des Landes, und die Stadt Baños besuchen, die am Fuß des Vulkans Tungurahua inmitten einer wunderschönen grünen Landschaft mit vielen Flüssen und Wasserfällen liegt. Hier kann man zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wildwasserfahrten und Trekking realisieren. Nordöstlich von Baños liegt mit Tena einer der besten Ausgangspunkte für eine Tour in den Amazonas-Urwald.

Weiter nach Süden gelangt man nach Alausí. Die schöne alte Stadt ist der Startpunkt für eine der spektakulärsten Bahnstrecken Südamerikas, die Bahn zur so genannten Teufelsnase (Nariz del Diablo). Von diesem Wunderwerk der Ingenieurskunst aus kann man die wunderschöne Andenlandschaft genießen. Außerdem bietet Alausí viele alte Bauten und ein großes Petrusdenkmal.

Im Süden Ecuadors liegt mit Cuenca die drittgrößte Stadt Ecuadors mit etwa 500.000 Einwohnern. Cuenca hat eine schöne Altstadt mit vielen Kolonialbauten und gilt als sauberste Stadt des Landes. Nach Westen hin steht als nächstes Guayaquil auf dem Programm. Die Hafenstadt und größte Stadt des Landes versprüht ein heißes, tropisches Flair und bietet viel Kultur, besonders im restaurierten Altstadt-Viertel Las Peñas.

Guayaquil ist der Ausgangspunkt für die Küstenregion mit ihren zahlreichen Stränden, die man von Süd nach Nord besuchen kann. Sehenswert ist die Mangrovenlandschaft bei Puerto El Morro und Playas westlich von Guayaquil. Bekannt ist auch der kleine Badeort Montañita, der als Paradies für Surfer und beliebtes Reiseziel bei jungen Leuten aus ganz Südamerika gilt.

Bei der Rückreise nach Quito kann man zu guter Letzt einen Stopp in Otovalo einlegen. Die Kleinstadt, nur wenige Kilometer nördlich von Quito gelegen, gilt als Zentrum der traditionellen Weberei und hat einen farbenprächtigen Markt, auf dem man Kunsthandwerk und Kleidung im einheimischen Stil besichtigen und kaufen kann.