Wandeln auf den Spuren der Inkas

Dies kann man in einem Urlaub in Bolivien besonders gut. Bolivien, ein Binnenstaat in Südamerika, ist auch geographisch sehr vielseitig. So gibt es im Südosten das Tiefland, den Gran Chaco, eine Region mit tropischen bis subtropischen Klima und im Südwesten den Altiplano, eine Hochebene der Anden. In diesem Teil Boliviens lebt auch die Mehrheit der Bevölkerung.

Auf dem Altiplano befindet sich der bekannte Titicaca-See. Sein westlicher Teil gehört zu dem Nachbarland Peru, sein östlicher Teil zu Bolivien. Im See gibt es viele Inseln auf denen noch Spuren der Inka-Kultur zu finden sind. Zu den bekannten bolivianischen Inseln gehören die Sonneninsel (Isla del Sol) und die Mondinsel (Isla de la Luna). Besonders lohnenswert ist eine Besichtigung des Inkatempels und des Goldmuseums auf der Sonneninsel.

 

Auch Boliviens Hauptstadt Sucre ist einen Ausflug wert. Gilt sie doch als eine der schönsten Städte Südamerikas. Nicht umsonst hat die Unesco 1991 ihre Altstadt als Weltkulturerbe ernannt. Hier gibt es unter anderem sehr schöne und gut erhaltene Häuser im Stil der spanischen Kolonialarchitektur zu bestaunen.

Nicht nur die Altstadt von Sucre wurde in Bolivien zum Weltkulturerbe ernannt. Auch Potosi, eine Stadt die für ihre Silberminen bekannt ist, die Festung Samaipata, eine Ruinenstätte der Inkakultur, Jesuitenmissionen der Chiquitos, die Ruinen von Tiahuanaco, mit dem Sonnentor der hier bekanntesten Sehenswürdigkeit und der Nationalpark Noel Kempff Mercado, im Nordosten des Landes, gehören auch dazu.

Kein Weltkulturerbe, aber nicht weniger sehenswürdig, ist die Stadt La Paz. Boliviens Regierungssitz - der höchstgelegene der Erde. Ihre Innenstadt ist modern und bietet für jeden etwas.